Diagnose Typ 1 Diabetes

Wenn plötzlich „die Fabrik“ kaputt ist ...

Was ist denn plötzlich nur los...? Unstillbarer Durst, ständiges Wasser lassen, unerklärbare Gewichtsabnahme, ständige Müdigkeit, der Atem riecht seltsam... irgendwie wie Obst oder Essig, die Haut ist trocken und juckt, es treten immer häufiger Erkältungen und andere Infekte auf... und dann so eine Benommenheit, mitunter bis zur Bewusstlosigkeit!

 

Wer mit diesen Symptomen (oder auch nur ein paar davon) beim Arzt landet und dort mit der Diagnose „Diabetes“ konfrontiert wird, steht erst einmal wie vor einer Wand. Was bedeutet das? Was hat man falsch gemacht? Darf man nun keinen Zucker mehr essen? Muss man Insulin spritzen? Und immer den Blutzucker messen?

 

Meist wird in der Arztpraxis oder im Krankenhaus schon aufgeklärt, welchen Typ Diabetes man hat. Die beiden bekanntesten Varianten des Diabetes sind Typ 1 und Typ 2. Sie sind ziemlich unterschiedlich und müssen – zumindest zu Beginn – auch unterschiedlich behandelt werden. Die früheren Bezeichnungen „Kinderdiabetes“ und „Altersdiabetes“ wurden im Laufe der Zeit durch „Typ 1“ und „Typ 2“ ersetzt, denn nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene verlieren die Fähigkeit, ausreichend Insulin zu produzieren (Typ 1) und nicht nur die Senioren haben ihre Bauchspeicheldrüse so überlastet, dass eine Insulinresistenz (Typ 2) auftritt. 

Diabetes Typ 1 - und nun?

In meiner Praxis „Zucker im Kopf“ habe ich mich auf die Beratung und Begleitung von Menschen und Familien spezialisiert, die von Typ 1 Diabetes betroffen sind. Die Variante also, bei der meist aufgrund einer Autoimmunreaktion die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört wurden und die – anders als bei vielen Typ 2 Diabetikern – mit einer Umstellung von Lebens- und Ernährungsgewohnheiten leider nicht geheilt werden kann. Die Diagnose fällt für die Betroffenen in der Regel sehr plötzlich; die Erkrankung ist bis heute nicht heilbar, sondern nur unter einem gewissen „Aufwand“ behandelbar. Die Diagnosestellung, vor allem aber auch die therapiebedingte tägliche Auseinandersetzung mit der Erkrankung stellt für viele Betroffene eine zusätzliche emotionale und psychische Belastung dar.

Patienten berichten von:

  • dem Gefühl, die Kontrolle über ihren Körper zu verlieren,
  • dem Verlust der Unabhängigkeit,
  • Gefühlen wie Scham, Überforderung, Ohnmacht,
  • Ängsten bis hin zu Panikattacken.

All das kann nicht nur die medizinische Behandlung der Krankheit erschweren und sogar sabotieren, sondern das eigene Leben regelrecht auf den Kopf stellen. 


Sie müssen das nicht allein tragen!

Fühlen Sie sich eingeladen, Ihre Sorgen und Ängste mit mir zu teilen. Auf Basis der Diabetes-Akzeptanz-und-Commitment-Therapie (D-ACT) betrachten wir gemeinsam Ihre Erkrankung, was Sie am meisten daran belastet und finden Lösungen, die Ihnen weiterhelfen.